Alle Artikel in: Erkrankungen

Neuromuskuläre Erkrankungen

Wir sind eine neuromuskuläre Schwerpunktpraxis und Mitglied im von der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) mit einem Gütesiegel zertifizierten Neuromuskulären Zentrum Hamburg und betreuen seit Jahren viele Patienten mit allen Formen einer neuromuskulären Erkrankung.

Migräne

Migräne ist ein primärer Kopfschmerz, der durch anfallsweise auftretende Kopfschmerzen charakterisiert ist, die durch Bewegung und körperliche Aktivität verstärkt werden. Dieses unterscheidet die Migräneattacke in den allermeisten Fällen von allen anderen primären Kopfschmerzen.

Akupunkturpuppe | [ (c) Martin Zitzlaff, www.zitzlaff.com

Kopfschmerzen und Gesichtsschmerzen

Kopfschmerzen sind ein sehr verbreitetes Gesundheitsproblem. Nahezu jeder Mensch leidet im Laufe seines Lebens irgendwann einmal unter Kopfschmerzen. Die IHS (International Headache Society) unterscheidet mehr als 250 verschiedene Kopfschmerztypen, die unterteilt werden in primäre Kopfschmerzen (Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz …), sekundäre Kopfschmerzen bei anderen Erkrankungen oder Ursachen und Gesichtsneuralgien und Gesichtsschmerzen.

Epilepsie: facettenreiche Erkrankung – zahlreiche Ursachen – unterschiedliche Behandlung

Epilepsie gehört auch in moderner aufgeklärter Zeit zu einer mit negativen Stigmata behafteten Diagnose: obwohl die meisten Kranken normal intelligent sind, besteht das Vorurteil einer „Geisteskrankheit“, vielleicht weil bei Menschen mit geistig-körperlicher Behinderung das Risiko an epileptischen Anfällen zu leiden (ca. 30-50%) viel höher ist als in der Normalbevölkerung (ca. 1%).

Schlaganfall

Relativ plötzlich treten eine oder mehrere Beschwerden auf: Lähmungen, Gefühlstörungen, Sprachstörungen, Gangunsicherheit, Schwindel, Sehstörungen (Dunkelsehen,Doppelbilder). Die Ausfallerscheinungen können sich innerhalb von Minuten oder Stunden zurückbilden aber auch dauerhaft bestehen bleiben.

Multiple Sklerose (MS)

Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zentralnervensystems (Gehirn, Rückenmark, Sehnerv). In Deutschland wird die Zahl der Erkrankten auf 100.000–120.000 geschätzt, die jährliche Neuerkrankungsrate liegt bei ca. 3,5–5 pro 100.000 Einwohner. Frauen sind bei der schubförmig verlaufenden MS 2–3 x häufiger betroffen als Männer. Der Erkrankungsgipfel liegt um das 30. Lebensjahr.

Restless-Legs-Syndrom

Unruhegefühl und Mißempfindungen (Kribbeln, Spannungsgefühl, Ziehen) in den Beinen und Füssen, insbesondere in Ruhe bzw. Entspannung können Symptome eines Restless-Legs-Syndrom (RLS) sein. Diese Beschwerden führen zu einem unwiderstehlichen Drang, sich zu bewegen, die Muskeln anzuspannen oder zu dehnen.

Ataxien

Ataxien sind Erkrankungen des Kleinhirns und seiner Verbindungensbahnen zum Hirnstamm, Großhirn und Rückenmark. Die Beschwerden bestehen aus einer gestörten Koordination der Extremitätenbewegungen, der Augenbewegung und der Sprechmotorik. Die Bewegungen sind abgehackt und unkoordiniert, nicht mehr glatt und reibungslos.

Neurogenetische Erkrankungen

Neurogenetische Erkrankungen sind Erkrankungen mit einer monogenetischen Ursache, d.h.eine Mutation in einem Genabschnitt kann unter bestimmten Voraussetzungen zu einer klinischen Manifestation führen. Dabei handelt es ich meist um Mutationen der DNA im Zellkern. Davon abzugrenzen sind die sogenannten mitochondrialen Erkrankungen, bei denen zusätzlich Mutationen in der eigenständigen mitochondrialen DNA gefunden werden und die meist einen besonderen Erbgang aufweisen.

Karpaltunnel-Syndrom

Nächtliche oder morgendliche Schmerzen in der Hand oder Arm bzw. Mißempfindungen in der Hand und den Fingern können Ausdruck eines Karpaltunnel-Syndroms sein. In Ergänzung zur elektrophysiologischen Untersuchung der Nerven bieten wir in unserer Praxis die Nervensonografie in der Diagnostik des Karpaltunnel-Syndroms (KTS) und anderer Kompressions-Neuropathien an.

Kubitaltunnel-Syndrom oder Ulnarisrinnen-Syndrom

Beim Ulnarisrinnen-Syndrom oder besser Kubitaltunnel-Syndrom kommt es zu einer Kompression des Ellennerven (Nervus ulnaris) am Ellengelenk im Bereich der sogenannten Ulnarisrinne und benachbarter Strukturen. Die Patienten weisen in der Regel eine sensible Störung im 4. und 5. Finger der Hand und häufig Schmerzen entlang des ulnaren Unterarms auf.

Polyneuropathien

Polyneuropathien (PNP) sind generalisierte Erkrankungen des peripheren Nervensystems (PNS). Zum PNS gehören alle außerhalb des ZNS (Gehirn, Rückenmark) liegenden Anteile der motorischen, sensiblen und autonomen Nerven, einschließlich der Hirnnerven.

Immunvermittelte Polyneuropathien

Die auch Polyneuritis genannten Immunneuropathien spielen in der Neurologie eine bedeutsame Rolle, da sie zu den relativ gut behandelbaren Polyneuropathien gehören. Motorische Symptome (Muskelschwäche) stehen häufig im Vordergrund, bei einigen Varianten finden sich aber auch zusätzlich, teils auch isoliert sensible Störungen, so dass das Erscheinungsbild durchaus anderen Polyneuropathien ähneln und die klinische Abgrenzung (ohne Zusatzuntersuchungen) schwierig sein kann.

Erbliche und genetisch bedingte Polyneuropathien

Bei erblichen und genetisch bedingten Polyneuropathien handelt sich um eine große Gruppe, klinisch und genetisch sehr unterschiedlicher Erkrankungen. Am bekanntesten sind die Charcot-Marie-Tooth-Neuropathien (CMT). Eine Übersicht über die Vielzahl genetisch bedingter Polyneuropathien und deren Unterschiede können Sie dieser Tabelle sowie den GeneTables neuromuskulärer Erkrankungen entnehmen.

Small-fibre-Polyneuropathie

Die isolierte „small-fiber-Neuropathie“ (SFN) ist eine axonale-sensible PNP, die v.a. unbemarkte terminale C-Fasern und dünn bemarkte A-Delta-Fasern betrifft. Die üblichen motorischen und sensiblen neurographischen Untersuchungen, aber auch die Sympathicus-Haut-Reaktion können normal sein.

Vitamin B12 Mangel

Vitamin B12 ist essentiell für die Zellteilung, für die Blutbildung, die Funktion der Nerven sowie die Bildung von Neurotransmittern. Bei Mangelzuständen kann es zu Symptomen des zentralen oder peripheren Nervensystems mit sensiblen und sensorischen Missempfindungen, aber auch Gangstörungen und Funktionsstörungen der Hirnleistung kommen.

Myasthenie

Bei der Myasthenie handelt es sich um eine muskuläre Ermüdbarkeit, die zu einer schmerzlosen Schwäche der Extremitäten-, Kopfhalte-, Rumpf und Atemmuskeln führen kann. Am häufigsten handelt es sich dabei um die erworbene autoimmunogene Myasthenia gravis und nur sehr selten um das ebenfalls autoimmunogene Lambert-Eaton-Myasthenie-Syndrom (LEMS) oder Medikamenten induzierte myasthene Syndrome.

Muskelerkrankungen

Leitsymptome einer Muskelerkrankungen können eine Muskelschwäche, eine Muskelverschmächtigung, Muskelschmerzen (z.B. Muskelkater) oder Muskelkrämpfe sein. Häufig findet sich auch eine Erhöhung von Muskelenzymen (CK). Die Erkrankungen entwickeln sich in der Regel langsam schleichend, aber rasche Krankheitsverläufe kommen vor. Bei Verdacht auf eine Myopathie und zur Mitbehandlung einer bekannten neuromuskulären Erkrankung buchen Sie Termine bei Dr. Knop.

Muskelkrämpfe

Zahlreiche Menschen leiden unter Muskelkrämpfen. Hierbei kommt es zu einer unwillkürlichen schmerzhaften Kontraktion der Skelettmuskulatur, die mit einer tastbaren Verhärtung einhergeht, am häufigsten sind nächtliche Wadenkrämpfe.